Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

schön, dass Sie hier sind und sich für meine Arbeit als Bundestagsabgeordnete und für meine politischen Themen interessieren.

Im Bundestag bin ich eine von vier parlamentarischen Geschäftsführerinnen der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Außerdem bin ich ordentliches Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung.

Ich mache Politik, um wirtschaftliche und soziale Strukturen so zu verändern, dass wir unserer Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen, aber auch gegenüber unserer Umwelt gleichermaßen gerecht werden. Gemeinsam und entschlossen handeln, für Gerechtigkeit und Klimaschutz.

In meinem Wahlkreis bin ich aufgewachsen, hier liegen meine Wurzeln. Groß geworden bin ich in Laupheim. Beim Wandern und Segeln mit meiner Familie schwelge ich in Kindheitserinnerungen und freue mich, nach wie vor hier zu sein, in einer lebenswerten Region.

Ich biete Ihnen an, sich auf meiner Website zu informieren und mich zu kontaktieren! Lassen Sie uns im gemeinsamen Dialog eine Zukunft gestalten, die auf dem Respekt der unterschiedlichen Generationen fußt und den kommenden Generationen dient.

 

Vielen Dank für Ihr Vertrauen

Herzlich Ihre Anja Reinalter

Portrait von Anja Reinalter

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Heute ist der Tag der politischen Gefangenen und ich möchte ich die Geschichte von Maryia Novik aus Belarus erzählen. 
Maryia war stellvertretende  Hauptbuchhalterin beim Nachrichtenportal TUT.BY in Belarus. Am 18. Mai 2021 nahm ihr Leben eine tragische Wendung: Die Webseite wurde von den Behörden gesperrt, weil diese angeblich "verbotene Informationen" veröffentlichte. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.  Noch am selben Tag durchsuchten die Beamten das Büro von TUT.BY und die Wohnungen der Mitarbeiter*innen. Schließlich wurden Maryia und weitere Kollegen*innen inhaftiert.
Es ist nicht das erste Mal, dass die belarussische Regierung diese Unterdrückungsmethoden anwendet. Die Anschuldigungen der Behörden verfolgen das Ziel, unabhängige Medien im Lande weiter zu behindern. Gerade weil TUT.BY eine wichtige Rolle in der politischen Landschaft Weißrusslands spielt und eine so bedeutende Informations- und Transparenzarbeit leistet, werden Journalisten*innen und Mitarbeiter*innen eingeschüchtert, überwacht und inhaftiert.

Am 11. März wurden Maryia Novik und zwei weitere Kollegen*innen nach fast 10 Monaten aus der Untersuchungshaft entlassen. Sie stehen jedoch alle unter einer Geheimhaltungsvereinbarung und dürfen das Land nicht verlassen. Sehr beunruhigend ist, dass die früheren Anklagen nicht aufgehoben werden. Das heißt, dass Maryia und ihre Kollegen*innen weiterhin der Willkür des Regimes ausgesetzt sind und ihnen eine erneute Inhaftierung droht. 

Der Fall von Maryia ist leider kein Einzelfall: Die belarussische Regierung hat in den letzten zwei Jahren hunderte von politischen Gegnern und Journalisten*innen inhaftiert. Das hat es in der Geschichte des Landes noch nie gegeben. 

Heute gilt meine Solidarität Maryia, ihren Kollegen*innen und allen politischen Gefangenen in Belarus, die aufgrund ihrer Aktivitäten und Meinungen inhaftiert sind. Ihr Kampf ist entscheidend für die Freiheit der Presse, für die Menschenrechte und für freie und transparente Wahlen. Gerade in diesen schwierigen Zeiten stehen wir an ihrer Seite und vergessen sie nicht. 
#politicalprisonersday #westandbyyou
Heute ist der Tag der politischen Gefangenen und ich möchte ich die Geschichte von Maryia Novik aus Belarus erzählen. Maryia war stellvertretende Hauptbuchhalterin beim Nachrichtenportal TUT.BY in Belarus. Am 18. Mai 2021 nahm ihr Leben eine tragische Wendung: Die Webseite wurde von den Behörden gesperrt, weil diese angeblich "verbotene Informationen" veröffentlichte. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Noch am selben Tag durchsuchten die Beamten das Büro von TUT.BY und die Wohnungen der Mitarbeiter*innen. Schließlich wurden Maryia und weitere Kollegen*innen inhaftiert. Es ist nicht das erste Mal, dass die belarussische Regierung diese Unterdrückungsmethoden anwendet. Die Anschuldigungen der Behörden verfolgen das Ziel, unabhängige Medien im Lande weiter zu behindern. Gerade weil TUT.BY eine wichtige Rolle in der politischen Landschaft Weißrusslands spielt und eine so bedeutende Informations- und Transparenzarbeit leistet, werden Journalisten*innen und Mitarbeiter*innen eingeschüchtert, überwacht und inhaftiert. Am 11. März wurden Maryia Novik und zwei weitere Kollegen*innen nach fast 10 Monaten aus der Untersuchungshaft entlassen. Sie stehen jedoch alle unter einer Geheimhaltungsvereinbarung und dürfen das Land nicht verlassen. Sehr beunruhigend ist, dass die früheren Anklagen nicht aufgehoben werden. Das heißt, dass Maryia und ihre Kollegen*innen weiterhin der Willkür des Regimes ausgesetzt sind und ihnen eine erneute Inhaftierung droht. Der Fall von Maryia ist leider kein Einzelfall: Die belarussische Regierung hat in den letzten zwei Jahren hunderte von politischen Gegnern und Journalisten*innen inhaftiert. Das hat es in der Geschichte des Landes noch nie gegeben. Heute gilt meine Solidarität Maryia, ihren Kollegen*innen und allen politischen Gefangenen in Belarus, die aufgrund ihrer Aktivitäten und Meinungen inhaftiert sind. Ihr Kampf ist entscheidend für die Freiheit der Presse, für die Menschenrechte und für freie und transparente Wahlen. Gerade in diesen schwierigen Zeiten stehen wir an ihrer Seite und vergessen sie nicht. #politicalprisonersday #westandbyyou
vor 3 Tagen
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1/7
Bis spät in die Nacht haben die Haushälter*innen im Bundestag über den Etat der Ministerien für 2022 verhandelt. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. Es gibt drei Grüne Erfolge, die mich besonders freuen:

Um die Menschen, die unter steigenden Energiekosten besonders leiden, zu unterstützen, hat die Bundesregierung die Auszahlung eines einmaligen Heizkostenzuschusses beschlossen. Auf Anregung des Parlaments wird der geplante Heizkostenzuschuss von 135 Euro auf 270 Euro verdoppelt. Profitieren werden davon nicht nur 370.000 Studierende, sondern auch etwa 65.000 Auszubildenden und 75.000 Empfänger*innen des Aufstiegs-BAföG.

Bei der Finanzierung von Fortbildungseinrichtungen für Berufliche Bildung haben wir eine Aufstockung der Mittel für Bauvorhaben um 9,5 Millionen Euro erreicht.

Aufgrund der Wirtschaftslage und sinkender Steuereinnahmen muss in jedem Ministerium gespart werden, leider auch beim Budget für Aus- und Weiterbildung. Unsere Grünen Haushälter*innen haben in den Verhandlungen die vom Kabinett geplanten Kürzungen der Mittel für überbetriebliche Berufsbildungsstätten in Höhe von 2,1 Millionen Euro abwenden können. 

Das zeigt, wie wichtig uns Grünen die berufliche Bildung ist. Wir wollen Menschen jeden Alters für eine Ausbildung begeistern und dem Fachkräftemangel entgegentreten. Ein erster Schritt in diese Richtung sind moderne und gut ausgestattete Lernorte. Mit dem Bundeshaushalt 2022 investiert die Ampelkoalition in die lange notwendige Sanierungen und den Neubau von Berufsbildungsstätten und Fortbildungseinrichtungen. #bafög #fortbildung #weiterbildung #berufsorientierung #beruflichebildung
Bis spät in die Nacht haben die Haushälter*innen im Bundestag über den Etat der Ministerien für 2022 verhandelt. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. Es gibt drei Grüne Erfolge, die mich besonders freuen: Um die Menschen, die unter steigenden Energiekosten besonders leiden, zu unterstützen, hat die Bundesregierung die Auszahlung eines einmaligen Heizkostenzuschusses beschlossen. Auf Anregung des Parlaments wird der geplante Heizkostenzuschuss von 135 Euro auf 270 Euro verdoppelt. Profitieren werden davon nicht nur 370.000 Studierende, sondern auch etwa 65.000 Auszubildenden und 75.000 Empfänger*innen des Aufstiegs-BAföG. Bei der Finanzierung von Fortbildungseinrichtungen für Berufliche Bildung haben wir eine Aufstockung der Mittel für Bauvorhaben um 9,5 Millionen Euro erreicht. Aufgrund der Wirtschaftslage und sinkender Steuereinnahmen muss in jedem Ministerium gespart werden, leider auch beim Budget für Aus- und Weiterbildung. Unsere Grünen Haushälter*innen haben in den Verhandlungen die vom Kabinett geplanten Kürzungen der Mittel für überbetriebliche Berufsbildungsstätten in Höhe von 2,1 Millionen Euro abwenden können. Das zeigt, wie wichtig uns Grünen die berufliche Bildung ist. Wir wollen Menschen jeden Alters für eine Ausbildung begeistern und dem Fachkräftemangel entgegentreten. Ein erster Schritt in diese Richtung sind moderne und gut ausgestattete Lernorte. Mit dem Bundeshaushalt 2022 investiert die Ampelkoalition in die lange notwendige Sanierungen und den Neubau von Berufsbildungsstätten und Fortbildungseinrichtungen. #bafög #fortbildung #weiterbildung #berufsorientierung #beruflichebildung
vor 4 Tagen
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2/7
Hurra, gestern hat sich die Berichterstatter*innen-Gruppe „Internationale Austauschprogramme“ des Bundestags konstituiert, die das IPS (Internationale Parlaments-Stipendium) - sowohl Haupt- als auch Sonder-Programme - und das transatlantische PPP (Parlamentarische Patenschaftsprogramm) koordinieren und dien Auswahl der Stipendiat*innen organisieren. Wir @gruenebundestag sind in der Gruppe erstmals zu zweit vertreten. Mich freut sehr, dass @kai.gehring und ich die Programm-Arbeit künftig gemeinsam wuppen! Mir bedeutet es viel, weiter zu wirken, weil junge Menschen aus so vielen Ländern der Welt die Herzkammer der deutschen Demokratie, unseren Bundestag, kennenlernen und zu Freund*innen unseres Landes werden. Unser Alumni-Netzwerk ist beeindruckend und der Bundestag internationaler, als viele denken! #IPS #PPP #bundestag #stipendium #austausch #demokratieförderung
Hurra, gestern hat sich die Berichterstatter*innen-Gruppe „Internationale Austauschprogramme“ des Bundestags konstituiert, die das IPS (Internationale Parlaments-Stipendium) - sowohl Haupt- als auch Sonder-Programme - und das transatlantische PPP (Parlamentarische Patenschaftsprogramm) koordinieren und dien Auswahl der Stipendiat*innen organisieren. Wir @gruenebundestag sind in der Gruppe erstmals zu zweit vertreten. Mich freut sehr, dass @kai.gehring und ich die Programm-Arbeit künftig gemeinsam wuppen! Mir bedeutet es viel, weiter zu wirken, weil junge Menschen aus so vielen Ländern der Welt die Herzkammer der deutschen Demokratie, unseren Bundestag, kennenlernen und zu Freund*innen unseres Landes werden. Unser Alumni-Netzwerk ist beeindruckend und der Bundestag internationaler, als viele denken! #IPS #PPP #bundestag #stipendium #austausch #demokratieförderung
vor 5 Tagen
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3/7
Heute fand die Anhörung zur 27. BAföG-Novelle im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages statt. Mit dem BAföG wird seit über 50 Jahren vielen Menschen, die auf eine finanzielle Unterstützung angewiesen sind, Ausbildung und Studium ermöglicht. Zurzeit erhalten nur 11 Prozent der Studierenden BAföG, obwohl viel mehr Menschen finanzielle Unterstützung für die Ausbildung bräuchten.
Über zweieinhalb Stunden haben uns sachverständige Expert*innen ihre Perspektive auf die Anpassung des BAföG berichtet. Einhellig Meinung: Die Anhebung des BAföG-Höchstsatzes von 861 Euro auf 931 Euro, die Anpassung des Wohngeldes und die Anhebung des Freibetrags um 20 Prozent sind längst überfällig. Davon profitieren nicht nur Studierende, sondern auch Berufsschüler*innen. Lebenslanges Lernen wird einfacher, da die Altersgrenzen bei der Förderungen auf 45 Jahre  steigen. Besonders freut mich die positive Reaktion darauf, dass das Antragsverfahren digitaler und damit einfacher und schneller wird. Das entlastet die Verwaltung, verkürzt die Verfahrensdauer und macht die Beantragung leichter für Studierende und Schüler*innen.
Ein großes Thema in der Anhörung war die Frage, wie wir besser über eine mögliche Förderung und über die Ausnahmen von Rückzahlungen informieren können. Denn gerade wenn man die erste Person in der Familie ist, die die Möglichkeit zum Studium hat, ist die Angst vor einer Verschuldung und einem komplizierten Antragsverfahren immer noch sehr hoch. Ich nehme das als Auftrag an unsere Koalition mit: Wir müssen noch viel mehr und gemeinsam mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden schon an den Schulen über BAföG und andere Fördermöglichkeiten - auch für berufliche Ausbildungen - informieren.
Heute wurde zudem im Regierungskabinett über die 28. BAföG-Novelle beraten. Mit einem Notfallmechanismus soll Studierenden und Schüler*innen auch in Krisen wie einer Pandemie schnell und unbürokratisch geholfen werden. Die Ampelkoalition lässt die Schülerinnen, Studierenden und Azubis nicht im Regen stehen. Wir schaffen Chancengleichheit und vereinfachen den Zugang zu Studium und Ausbildung. Und es kommt noch mehr! #wirbleibendran #bafög
Heute fand die Anhörung zur 27. BAföG-Novelle im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages statt. Mit dem BAföG wird seit über 50 Jahren vielen Menschen, die auf eine finanzielle Unterstützung angewiesen sind, Ausbildung und Studium ermöglicht. Zurzeit erhalten nur 11 Prozent der Studierenden BAföG, obwohl viel mehr Menschen finanzielle Unterstützung für die Ausbildung bräuchten. Über zweieinhalb Stunden haben uns sachverständige Expert*innen ihre Perspektive auf die Anpassung des BAföG berichtet. Einhellig Meinung: Die Anhebung des BAföG-Höchstsatzes von 861 Euro auf 931 Euro, die Anpassung des Wohngeldes und die Anhebung des Freibetrags um 20 Prozent sind längst überfällig. Davon profitieren nicht nur Studierende, sondern auch Berufsschüler*innen. Lebenslanges Lernen wird einfacher, da die Altersgrenzen bei der Förderungen auf 45 Jahre steigen. Besonders freut mich die positive Reaktion darauf, dass das Antragsverfahren digitaler und damit einfacher und schneller wird. Das entlastet die Verwaltung, verkürzt die Verfahrensdauer und macht die Beantragung leichter für Studierende und Schüler*innen. Ein großes Thema in der Anhörung war die Frage, wie wir besser über eine mögliche Förderung und über die Ausnahmen von Rückzahlungen informieren können. Denn gerade wenn man die erste Person in der Familie ist, die die Möglichkeit zum Studium hat, ist die Angst vor einer Verschuldung und einem komplizierten Antragsverfahren immer noch sehr hoch. Ich nehme das als Auftrag an unsere Koalition mit: Wir müssen noch viel mehr und gemeinsam mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden schon an den Schulen über BAföG und andere Fördermöglichkeiten - auch für berufliche Ausbildungen - informieren. Heute wurde zudem im Regierungskabinett über die 28. BAföG-Novelle beraten. Mit einem Notfallmechanismus soll Studierenden und Schüler*innen auch in Krisen wie einer Pandemie schnell und unbürokratisch geholfen werden. Die Ampelkoalition lässt die Schülerinnen, Studierenden und Azubis nicht im Regen stehen. Wir schaffen Chancengleichheit und vereinfachen den Zugang zu Studium und Ausbildung. Und es kommt noch mehr! #wirbleibendran #bafög
vor 6 Tagen
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4/7
Der Europatag wird in allen EU-Mitgliedstaaten heute gefeiert, um den 9. Mai 1950 als Gründungsdatum zu würdigen. Robert Schuman legte an diesem Tag seinen Vorschlag für eine Organisation Europas vor: Die "Schuman-Erklärung" - ein ehrgeiziger Plan zur Sicherung des langfristigen Friedens im Europa der Nachkriegszeit, der als Geburtsstunde der heutigen Europäischen Union gilt. 
In den letzten 72 Jahren ist es der Europäischen Union gelungen, Länder aus ganz Europa in dem erfolgreichen Bestreben zu vereinen, den Frieden zu bewahren und zusammenzuarbeiten. Der Europatag symbolisiert somit den Willen, Konflikte zu überwinden, den Frieden zu fördern und die Solidarität und das gegenseitige Verständnis zwischen den Völkern zu fördern.
Unsere Gedanken sind an einem solchen Tag bei den Ukrainerinnen und Ukrainer, die unter der russischen Aggression leiden müssen und hinter denen wir vereint und solidarisch stehen. Diese dramatischen Ereignisse erinnern uns daran, dass Sicherheit und Frieden in Europa keinesfalls selbstverständlich sind. Eine starke und vereinte europäische Gemeinschaft, die in einem Europa des Friedens leben möchte, stellt die beste Antwort auf diese Herausforderungen dar. #europa #frieden #zukunfteuropa #🇪🇺
Der Europatag wird in allen EU-Mitgliedstaaten heute gefeiert, um den 9. Mai 1950 als Gründungsdatum zu würdigen. Robert Schuman legte an diesem Tag seinen Vorschlag für eine Organisation Europas vor: Die "Schuman-Erklärung" - ein ehrgeiziger Plan zur Sicherung des langfristigen Friedens im Europa der Nachkriegszeit, der als Geburtsstunde der heutigen Europäischen Union gilt. In den letzten 72 Jahren ist es der Europäischen Union gelungen, Länder aus ganz Europa in dem erfolgreichen Bestreben zu vereinen, den Frieden zu bewahren und zusammenzuarbeiten. Der Europatag symbolisiert somit den Willen, Konflikte zu überwinden, den Frieden zu fördern und die Solidarität und das gegenseitige Verständnis zwischen den Völkern zu fördern. Unsere Gedanken sind an einem solchen Tag bei den Ukrainerinnen und Ukrainer, die unter der russischen Aggression leiden müssen und hinter denen wir vereint und solidarisch stehen. Diese dramatischen Ereignisse erinnern uns daran, dass Sicherheit und Frieden in Europa keinesfalls selbstverständlich sind. Eine starke und vereinte europäische Gemeinschaft, die in einem Europa des Friedens leben möchte, stellt die beste Antwort auf diese Herausforderungen dar. #europa #frieden #zukunfteuropa #🇪🇺
vor 2 Wochen
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5/7
Der 8. Mai ist seit heute ein besonderer Tag des Gedenkens für unsere Familie. 
Das Grab „des unbekannten Soldaten“ auf dem Friedhof in Burghardswalde in Sachsen, hat seit heute einen Grabstein mit dem Namen meines Großvaters: Ludwig Reinalter.
Jahrzehntelang wussten wir nur, dass der Opa in den letzten Kriegstagen an der Ostfront ums Leben kam. 
Und dann bekam ich vor zwei Jahren diesen Brief…: 
„Ich melde mich in einer ungewöhnlichen Angelegenheit an Sie. Auf unserem Friedhof in Burkhardswalde wird seit 1945 ein unscheinbares Kriegsgrab gepflegt. Bis vor kurzem von einer der ältesten Einwohnerin (99 Jahre) in unserem Dorf. 
Bei den Überlegungen dieses Grab wieder in einen würdigen Zustand zu versetzen, bin ich bei Recherchen auf einen Eintrag im Sterbebuch gestoßen:
Reinalter, Ludwig, kath. geb. 11.09.14 in Laupheim / Württemberg am 08.05.1945 in Nentmannsdorf gefallen u. am 12. Mai in der Stille neben der Brücke an der Nenntmansdorfer Mühle beerdigt. … Dieser Herr Reinalter, der bei uns auf dem Friedhof liegt, könnte also ihr Großvater sein. …“ 
Und so ist es!
Darum haben wir heute, am 8. Mai 2022 - 77 Jahre später - im Rahmen einer sehr würdigen Gedenkfeier das Grab endlich mit einem Grabstein ehren können. 
Es war für mich und meine Familie - insbesondere für meinen Vater - ein sehr besonderer Moment.
Wir sind ergriffen und vor allem dankbar, dass wir an diesem Ort eine Wurzel unserer Familie gefunden haben. 
Leider ist die Aktualität erschreckend! 
Heute ist seit 74 Tagen wieder Krieg in Europa. 
Gerade in diesen Tagen, in denen uns wieder beim Blick auf den Krieg im Herzen Europas schmerzlich bewußt wird, was es bedeutet, wenn Männer und Frauen, Väter und Mütter die in den Krieg ziehen (müssen), nicht sicher, ob sie jemals wieder gesund zu Ihren Familien zurückkehren werden - wird uns schmerzhaft bewusst, dass ein Leben in Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. 
Darum sind wir heute auch mit unseren Gedanken und voller Solidarität bei allen Menschen, die in Kriegsgebieten und / oder auf der Flucht sind. #frieden #gedenken #erinnerungskultur #familie
Der 8. Mai ist seit heute ein besonderer Tag des Gedenkens für unsere Familie. Das Grab „des unbekannten Soldaten“ auf dem Friedhof in Burghardswalde in Sachsen, hat seit heute einen Grabstein mit dem Namen meines Großvaters: Ludwig Reinalter. Jahrzehntelang wussten wir nur, dass der Opa in den letzten Kriegstagen an der Ostfront ums Leben kam. Und dann bekam ich vor zwei Jahren diesen Brief…: „Ich melde mich in einer ungewöhnlichen Angelegenheit an Sie. Auf unserem Friedhof in Burkhardswalde wird seit 1945 ein unscheinbares Kriegsgrab gepflegt. Bis vor kurzem von einer der ältesten Einwohnerin (99 Jahre) in unserem Dorf. Bei den Überlegungen dieses Grab wieder in einen würdigen Zustand zu versetzen, bin ich bei Recherchen auf einen Eintrag im Sterbebuch gestoßen: Reinalter, Ludwig, kath. geb. 11.09.14 in Laupheim / Württemberg am 08.05.1945 in Nentmannsdorf gefallen u. am 12. Mai in der Stille neben der Brücke an der Nenntmansdorfer Mühle beerdigt. … Dieser Herr Reinalter, der bei uns auf dem Friedhof liegt, könnte also ihr Großvater sein. …“ Und so ist es! Darum haben wir heute, am 8. Mai 2022 - 77 Jahre später - im Rahmen einer sehr würdigen Gedenkfeier das Grab endlich mit einem Grabstein ehren können. Es war für mich und meine Familie - insbesondere für meinen Vater - ein sehr besonderer Moment. Wir sind ergriffen und vor allem dankbar, dass wir an diesem Ort eine Wurzel unserer Familie gefunden haben. Leider ist die Aktualität erschreckend! Heute ist seit 74 Tagen wieder Krieg in Europa. Gerade in diesen Tagen, in denen uns wieder beim Blick auf den Krieg im Herzen Europas schmerzlich bewußt wird, was es bedeutet, wenn Männer und Frauen, Väter und Mütter die in den Krieg ziehen (müssen), nicht sicher, ob sie jemals wieder gesund zu Ihren Familien zurückkehren werden - wird uns schmerzhaft bewusst, dass ein Leben in Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Darum sind wir heute auch mit unseren Gedanken und voller Solidarität bei allen Menschen, die in Kriegsgebieten und / oder auf der Flucht sind. #frieden #gedenken #erinnerungskultur #familie
vor 2 Wochen
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6/7
heute wieder am Federsee. ☀️Auch wenn die Arbeit im Vordergrund steht, ist eine schöne Umgebung und ein Gespräch in freier Natur doch eine wohltuende Abwechslung zu den Sitzungswochen in der Hauptstadt.
Nach meinem gemeinsamen Termin mit Chris Kühn, bei dem wir uns Dr. Katrin Fritzsch – Leiterin des NABU-Naturschutzzentrums am Federsee – vor allem über die Bedeutung der Moore und damit des Federsees in Sachen Klimawandel ausgetauscht hatten, konnte ich heute den Gesprächsfaden mit Sabine Brandt (Leiterin NABU-Geschäftsstelle Allgäu-Donau-Oberschwaben) und Jana Slave (Geschäftsführerin BUND Regionalverband Donau-Iller) wieder aufgreifen. Wir hatten uns im vergangenen Jahr darauf verständigt, uns in regelmäßigen Abständen auszutauschen – und so waren wir wieder zu Gast bei Frau Dr. Fritzsch im NABU Naturschutzzentrum am Federsee….
Klar, die aktuellen umwälzenden Entwicklungen wie der russische Angriff auf die Ukraine oder auch die nach wie vor nicht ausgestandene Corona-Pandemie bestimmen die Nachrichtenspalten in diesen Tagen. Und sie fordern uns in unserer Arbeit in Berlin aber auch vor Ort über alle Maßen – aber gerade deshalb dürfen die Themen Natur- und Artenschutz nicht aus dem Blickfeld geraten. Im Gegenteil – wir müssen aufpassen, dass wir nicht aktiv oder auch passiv das Erreichte und die Erfolge der vergangenen Jahre und Jahrzehnte in diesem Bereich durch kurzfristige Maßnahmen aufs Spiel setzen.
An erster Stelle in unserem Gespräch stand, logischerweise wenn man am Federsee ist, erneut der Moorschutz. Tolles Projekt in Kisslegg: „Naturvielfalt Westallgäu für Moore und mehr“, das muss ich mir bei meinem nächsten Besuch unbedingt anschauen. Aber auch die thematischen „Altlasten“ wie die Abschaffung des §13b BauGb, der nach wie vor ungebremste Flächenverbrauch oder auch die Nitrat-Belastung der Gewässer in der Region durch die Gülleausbringung müssen weiterhin auf unserer politischen Agenda stehen. Da bin ich meinen Gesprächspartnerinnen sehr dankbar, dass sie mich hierzu auch heute wieder mit entsprechendem Input versorgt haben. Merci für diesen schönen Termin. #naturschutz #artenvielfalt #federsee #nabu
heute wieder am Federsee. ☀️Auch wenn die Arbeit im Vordergrund steht, ist eine schöne Umgebung und ein Gespräch in freier Natur doch eine wohltuende Abwechslung zu den Sitzungswochen in der Hauptstadt. Nach meinem gemeinsamen Termin mit Chris Kühn, bei dem wir uns Dr. Katrin Fritzsch – Leiterin des NABU-Naturschutzzentrums am Federsee – vor allem über die Bedeutung der Moore und damit des Federsees in Sachen Klimawandel ausgetauscht hatten, konnte ich heute den Gesprächsfaden mit Sabine Brandt (Leiterin NABU-Geschäftsstelle Allgäu-Donau-Oberschwaben) und Jana Slave (Geschäftsführerin BUND Regionalverband Donau-Iller) wieder aufgreifen. Wir hatten uns im vergangenen Jahr darauf verständigt, uns in regelmäßigen Abständen auszutauschen – und so waren wir wieder zu Gast bei Frau Dr. Fritzsch im NABU Naturschutzzentrum am Federsee…. Klar, die aktuellen umwälzenden Entwicklungen wie der russische Angriff auf die Ukraine oder auch die nach wie vor nicht ausgestandene Corona-Pandemie bestimmen die Nachrichtenspalten in diesen Tagen. Und sie fordern uns in unserer Arbeit in Berlin aber auch vor Ort über alle Maßen – aber gerade deshalb dürfen die Themen Natur- und Artenschutz nicht aus dem Blickfeld geraten. Im Gegenteil – wir müssen aufpassen, dass wir nicht aktiv oder auch passiv das Erreichte und die Erfolge der vergangenen Jahre und Jahrzehnte in diesem Bereich durch kurzfristige Maßnahmen aufs Spiel setzen. An erster Stelle in unserem Gespräch stand, logischerweise wenn man am Federsee ist, erneut der Moorschutz. Tolles Projekt in Kisslegg: „Naturvielfalt Westallgäu für Moore und mehr“, das muss ich mir bei meinem nächsten Besuch unbedingt anschauen. Aber auch die thematischen „Altlasten“ wie die Abschaffung des §13b BauGb, der nach wie vor ungebremste Flächenverbrauch oder auch die Nitrat-Belastung der Gewässer in der Region durch die Gülleausbringung müssen weiterhin auf unserer politischen Agenda stehen. Da bin ich meinen Gesprächspartnerinnen sehr dankbar, dass sie mich hierzu auch heute wieder mit entsprechendem Input versorgt haben. Merci für diesen schönen Termin. #naturschutz #artenvielfalt #federsee #nabu
vor 3 Wochen
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7/7